Der Kindergarten am Lindenhof - CPA e.V.
"Multi-Kulti" PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: BiG   

Multi-Kulti im Kindergarten

In diesem Kindergartenjahr befinden sich Kinder aus 10 verschiedenen Nationalitäten in den zwei Gruppen des Kindergartens Am Lindenhof. Dies haben sich die Erzieherinnen zum Anlass genommen, verschiedenen (Heimat-) Länder zu besprechen: Deutschland, Russland, Polen, Südafrika, England, Türkei, China, Afghanistan, Italien und Spanien. Bei der Besprechung unterschiedlicher Länder und Kulturen wird deutlich, dass jeder Mensch - egal, welcher Nationalität - ein Recht auf Anerkennung, Wertschätzung, Unversehrtheit, Unterstützung, Fürsorge und Bildung hat. Durch ein tolerantes Leben miteinander schaffen wir das!

 

Mit Hilfe der Eltern lernen die Kinder Worte, Lieder, Tänze, Zahlen, Fingerspiele und Geschichten aus anderen Ländern kennen. Begeisterte "Kalinka"-Sänger, -Tänzerinnen und -Tänzer erfreuen auch ihre Eltern zu Hause. Neue Geschmackserlebnisse bieten die fremden Speisen, die nach den internationalen Rezepten gekocht werden. Von manchen Gerichten wie beispielsweise russischen "Pelmeni" sind die Kinder so begeistert, dass sie ein paar Tage später gleich noch einmal gekocht werden müssen. Zum Kennenlernen gehört auch die fremde Tier- und Pflanzenwelt, Bilder von markanten Gebäuden, die verschiedenen Tagesabläufe und Kleidung. Der Gruppenraum ist mit Fahnen, Kollagen, Welt-, Land- und Straßenkarten geschmückt. Nach Möglichkeit bekommen die Kinder auch Post aus den anderen Städten und Ländern.

 

Nach dem die Länder Deutschland und Russland besprochen wurden, steht nun die Türkei auf dem Plan. Die Eltern freuen sich schon auf weitere fremde Tänze, Lieder und Rezepte. Manch ein Elternteil wäre selbst gerne im Kindergarten mit dabei ...

 

Heidrun Heise und Birgitta Gocke

 

 
Schulis schlafen im Kindergarten PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: JüS   

Endlich sind wir groß!

Kurz vor Abschluss des Kindergartenjahrs, wenn die Erwartungsfreude kaum noch auszuhalten ist, dann freuen sich besonders die angehenden Schulkinder auf ein besonderes Ereignis - Schlafen im Kindergarten.

Auch wenn das ganze Jahr schon unter dem Motto „Schule“ stand, heißt es jetzt: "wir sind die Schulis, und wir können das!".

Die Kinder kamen nachmittags gegen 18:00 Uhr zum Kindergarten und es wurde erst einmal zünftig gegrillt und gemeinsam gegessen. Nach dieser rustikalen Mahlzeit standen noch einige Aktivitäten auf dem Programm.

 

Der Tischler hatte die Sägearbeiten, die die Kinder beim Besuch der Schreinerei vorbereitet hatten, inzwischen ausgesägt und im Kindergarten vorbei gebracht. Nun mussten die Holzstücke, jedes Kind hatte seine Lieblingsfigur oder sein Lieblingstier erstellen lassen, noch verfeinert werden. Da ging es aber zur Sache, mit Schleifpapier und bei bester Laune. So ganz nebenbei wurden, damit die Arbeit leichter von der Hand ging, noch die neuesten Witze ausgetauscht und herzhaft gelacht. Da zeigte sich, wo unsere Comedians ihr Casting zukünftig machen werden (zu diesem Artikel gibt es auch eine Fotostrecke).

 

Nach dem Spielen und einer Gute Nacht Geschichte bereitete man sich langsam auf die Nachtruhe vor.In den Schlafsack gekuschelt, vorher noch eine bequeme Unterlage mit Isomatten oder anderen Hilfsmitteln hergerichtet, ging es daran, Einschlafübungen zu absolvieren.Wir hatten eine kurze aber tiefschlafende Nacht und bewacht vom "Hütehund Nuka" waren alle am kommenden Morgen wieder fit und auf den Beinen.

 

Ein stärkendes Frühstück weckte die Lebensgeister und nach und nach wurde auch der letzte Sand aus den Augen befördert.

Nach und nach verließen die Schläfer die Kindergarten-Gefilde, denn so eine Nacht im Kindergarten mit vielen anderen hinterlässt doch ihre Spuren.
Aber alle sind sich einig, das war „Super-spitzen-Klasse“ und wir würden es gern wieder tun. Unterstrichen wurde das Erlebnis noch durch die leuchtenden und abenteuerlustigen Augen der anderen Kinder, als sie am Morgen „ihren Helden“ bei der Ankunft im Kindergarten anerkennend auf die Schulter klopften – denn bald sind sie Schulis und dann machen sie DAS auch so!

 
Sommerfest-Ausflug nach Nienhagen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: JüS   

Zu unserem diesjährigen Sommerfest haben wir uns etwas ganz besonderes ausgedacht. Gott hat alles so toll gemacht und wir wollen das mit allen Sinnen genießen.

Am Samstag, den 26.06.2010 haben wir uns alle auf dem Parkplatz am Barfußpfad in Nienhagen getroffen. Eltern, Großeltern, Freunde und natürlich die Kinder lagerten unweit des  Barfußpfades an einem Sportplatz.

 

Mit einem Picknick, zu dem jeder selbst Getränke und Verpflegung mitgebracht hatte begannen schöne und interessante Stunden. Im Singkreis begrüßten die Kinder nicht nur sich selbst, sondern auch das Geburtstagskind Jonas; der Geburtstag wurde dann später gefeiert - Super! Und anschließend ging es dann endlich zum Parcour, um die Sinne zu schulen.

Holztreppe (Indianerleiter), Baumstammbrücken, Kieferzapfenmulden, Schlammlöcher, ein erfrischend kalter Bach und viele andere Stellen gab es, an denen man seine Bafußtauglichkeit testen konnte. Viele der Kinder traten schon nahezu professionell auf und man hatte den Eindruck, als würden sie ihr ganzes Leben nur Barfuß laufen.

 

Am Ende bestand am Bach die Möglichkeit sich die Füße zu waschen und mit dem vorsorglich mitgebrachten Handtuch abzutrocknen. Ein wunderbarer und mit jeder Menge Erforschungsdrang angereicherter Tag nahm sein Ende.

 

Am anderen Morgen trafen sich noch einmal alle Familien, die Schulkinder haben in einem Segnungs-Gottesdienst. Nach dem Gottedienst wurden auf dem Kindergartengelände die Schultüten den Kindern übergeben und eine Menge Erinnerungsfotos gemacht. Eltern, die im neuen Kindergartenjahr keine Kinder mehr im Kindergarten haben, bedankten sich bei den Erzieherinnen und überreichten eine exklusive Kaffeemaschine, mit der die Mitarbeiterinnen wohl noch lange an "ihre Schulis 2010" erinnert werden.

Alle sind sich einig, dass es ein unterhaltsames und schönes Wochenende war.

 
Spielzeugfreier Kindergarten PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: BiG   

Spielzeugfreier Kindergarten – ein sinnvolles Projekt

 

Seit den Weihnachtsferien nimmt unser Kindergarten am Projekt „Spielzeugfreier Kindergarten“ teil. Das wissenschaftlich fundierte Projekt dient der Gewaltprävention und wurde mittlerweile in Deutschland und im benachbarten Ausland vielfach erfolgreich durchgeführt. Mit den Ergebnissen des Projektes sind Erzieherinnen, Kinder und Eltern gleichermaßen sehr zufrieden.

 

Durch das Fehlen von vorgefertigtem Spielzeug wird die Kreativität gefördert und der konstruktive Umgang mit Konflikten und Frustrationserlebnissen geschult. Die Kinder haben Gelegenheit, „zu sich selbst zu kommen“, ihre eigenen Bedürfnisse zu spüren und ihre eigenen Ideen und Phantasien zu entwickeln. Als Folge lernen die Kinder, Ärger, Wut und Langeweile auszuhalten ohne dass diese gleich durch Spielzeug oder Erwachsene ausgeglichen werden.

 

Nach den Weihnachtsferien ging es los: Gemeinsam mit den Kindern wurde entschieden, in welcher Reihenfolge das Spielzeug weggeräumt wurde. Gleichzeitig erfolgte das Ideensammeln: Was können wir ohne Spielzeug spielen? Die vielfältigen Ideen der Kinder wurden bereichert durch Besuche von Großmüttern und Großvätern, die aus ihrer Kindheit und ihren Spielen erzählten. Viele Ideen wurden gleich nachgebastelt: So entstanden Kreisel, Windräder, Kinderwagen ohne Räder aus Kartons, es wurden Kekse gebacken, Bonbons gekocht und vieles mehr.

 

Die Kindergarten-Kinder entwickeln ständig neue kreative Ideen für (Rollen-) Spiele; Kompetenzen wie Planen, Material beschaffen, Konstruieren, bewusstes Auswählen von „Helfern“ und

„Mitspielern“ werden geschult. Dadurch, dass die Konstruktionen öfter zusammenbrechen und wieder neu – besser – errichtet werden müssen, wird die Frustrationstoleranz und die Ausdauer erhöht.

 

Auch von den Eltern kommen viele Rückmeldungen, dass ebenfalls zu Hause anders – kreativer – gespielt wird.

Mit Beginn der Kindergartenferien soll das Projekt enden – eigentlich schade!

 

Birgitta Gocke

 

 
Ausflug zur Ziegelei Oberkaufungen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: BiG   

Besuch im Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne


Am 9. und 10. Juni waren die beiden Gruppen des Kindergartens im Loft der Ziegelei Oberkaufungen. Das „Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne“ bot den Kindern vielfältige (Mitmach-)Möglichkeiten: Klänge konnten nicht nur gehört sondern auch gesehen und gespürt werden, ein großer Gong erklang ohne ihn zu berühren und Wasser wurde in großen Schalen nur durch das Reiben der Schalengriffe zum Schwingen und Spritzen gebracht.
Die Kinder waren begeistert - insbesondere deshalb, weil sie nach einer gemeinsamen Einführung die unterschiedlichen Experimente selbst durchführen durften. Ein Barfußpfad, der mit oder ohne Augenbinde beschritten werden konnte, bot den Auftakt zu einer ganzen Reihe von Experimenten zum Fühlen, Hören, Riechen und Sehen.

Besonders die Badewanne mit den Kirschkernen hatte es den Kindern angetan: Mit Eimern wurden die Kinder mit den Kernen zugedeckt und spürten die Wärme und das Gewicht der Kerne auf dem ganzen Körper. Eine Möglichkeit, Klänge am ganzen Körper zu spüren, wurde durch ein Holzbrett geboten, auf das sich die Kinder legen konnten. Unter dem Holzbrett sind Saiten gespannt, die durch Anzupfen zum Klingen gebracht werden und die Vibration auch an das Holzbrett weitergeben. Dass Klänge nicht nur gehört und gespürt, sondern auch gesehen werden können, zeigte ein anderes Experiment. Durch das Streichen von mit Sand bestreuten Metallscheiben mit einem Geigenbogen ordnet sich der Sand zu geometrischen Mustern.
Visuelle Experimente mit Drehscheiben und Experimente mit Wasser, Gewichtskugeln und vielem mehr rundeten das Angebot des Erfahrungsfeldes weiterhin ab.

Nicht nur die Kinder waren begeistert – auch die Erzieherinnen und mitgefahrenen Mütter waren von dieser Ausstellung sehr angetan und würden eine dauerhafte Ausstellung dieser Art begrüßen!

 
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